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News
Jetzt schon vormerken: Die Lasersaison im Herbst 2011/2012
12:Nutzen Sie die Gelegenheit, sich nun für die kommenden Herbstmonate einen Termin geben zu lassen, um sich für eine sorgenfreie Lasersaison 2011/2012 vorzubereiten.
Nach 6 - 8 Behandlungen mit uns
DGPRÄC Laser Kurs in Merheim
Die Abteilung für Plastische Chirurgie bot am 10. Juni 2010 ein Fortbildungsseminar im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie für Plastische Chirurgen in der Weiterbildung an. Unter dem The
Verbrennungsmedizin
Neuerscheinung im Thieme Verlag: "Verbrennungsmedizin vom Unfallort bis zur Rehabilitation" Herausgeber: F. Wappler und G. Spilker
Behandlung chronischer Wunden und tiefer Weichteildefekte
Ein Großteil der Rekonstruktiven Chirurgie befaßt sich mit Patienten, die an chronischen Wunden leiden, welche durch körperliche Einschränkungen, vermindertem Gesundheitszustand, oder durch rezidivierende Infektionen hervorgerufen werden und mit konventionellen Wundbehandlungsmethoden nicht heilen.
Dekubitus
Bei längerer Bettlägerigkeit oder unsachgemäßen Lagerung von bewegungseingeschränkten Patienten kann es zu Druckstellen am Körper kommen, welche sich zunächst als Rötung der Haut zeigen, in kürzester Zeit jedoch tiefe Wunden (Dekubitus ulcera) verursachen können. Das darunterliegende Gewebe wird durch den ständigen Druck nicht mehr richtig durchblutet und stirbt ab. In den meisten Fällen kommt es bei diesen Wunden zu Infekten, welche sich in den schlimmsten Fällen auf die anderen Organe des Körpers ausbreiten können.
Aus diesem Grund ist eine rasche operative Behandlung wichtig. Neben Optimierung der Ernährung des Patienten und antibiotischer Behandlung eines Infekts wird großer Wert auf die richtige Lagerung des Patienten gelegt, welches intensive Pflegeansprüche stellt und die Benutzung von Spezialmatratzen als Grundlage zur operativen Behandlung darlegt. In mehreren operativen Eingriffen wird die Wunde von sämtlichem erkrankten Gewebe befreit, um dann mittels lokaler Verschiebelappenplastiken von Haut, Fettgewebe und/oder Muskel gedeckt zu werden. Um ein Wiederauftreten des Problems zu verhindern, muß auf die richtige Lagerung des Patienten ständig geachtet werden.
Sternumosteomyelitis
Eine kleine Anzahl von Patienten (zwischen 0,5 ? 4%) erleidet nach einer herzchirurgischen Operation mit Öffnung des Brustkorbes (z.B. bei Herzkranzgefäßoperationen oder Herzklappenersatz) eine Wundheilungsstörung. Diese kann entweder oberflächlich sein und durch operative Sanierung verheilen, oder tiefergreifend mit Infektion des Knochens zu einer schweren Erkrankung führen. In diesen Fällen wird die Expertise des Plastischen Chirurgen hinzugezogen.
Auch hier gilt das Prinzip der Konditionierung der Wunde: Sämtliches erkranktes Gewebe und Fremdkörper (z.B. Drähte) werden in mehreren Operationsschritten entfernt, so dass eine Defektdeckung mittels lokaler oder regionaler Gewebeverschiebeplastiken vorgenommen werden kann. Eine Optimierung der Wundverhältnisse kann durch die so genannte VAC Therapie erreicht werden. Diese Methode des Unterdrucks hat sich seit einigen Jahren in beeindruckender Weise bewährt, so dass die Patienten nun weniger Komplikationen erleiden müssen, einen kürzeren Krankenhausaufenthalt haben und eine optimale Aussicht auf vollständige Heilung der Wunde, auch bei schwersten Infekten, haben.
Ulcus cruris
Therapieresistente, nässende Wunden am Unterschenkel, auch Ulcus cruris genannt, werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit behandelt. Ursachenklärung und deren Beseitigung durch die Gefäßchirurgen, Diabetologen und Internisten dienen zur Optimierung des Behandlungserfolgs durch die Plastische Chirurgie. Ein chirurgisches Debridement, wo sämtliches erkrankte Gewebe abgetragen wird, ist meist der erste Schritt, um einen gesunden Wundgrund zu schaffen. Die Anlage eines VAC Verbands mit Unterdruck fördert die Durchblutung und verringert die Ansammlung von Wundwasser. Eine anschließende Deckung mittels Spalthauttransplantation ist die am häufigsten durchgeführte Operation für diese Art von Wunden.


