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Brustverkleinerung / Bruststraffung

(Mamma-Reduktionsplastik)

Bei großen Brüsten und Beschwerden wird eine Brustverkleinerung (Mamma-Reduktionsplastik) vorgenommen. Ab einer bestimmten Menge (pro Seite) zu entfernendes Haut-, Fett- und Drüsengewebe kann die Krankenkasse den Eingriff als medizinisch notwendig einstufen und die Kosten übernehmen. Diese "Mindestmenge" ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Das Erschlaffen der Brust ist häufig eine Folge radikaler Diäten oder mehrerer Schwangerschaften. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Hautmantel und dem inneren Drüsen- und Fettgewebe. Durch eine Bruststraffung wird der Hautüberschuss entfernt und die Brust wieder attraktiv geformt. Dabei kommen die gleichen narbensparenden Techniken zum Einsatz wie bei der Brustverkleinerung. Durch ein zusätzliches Implantat lässt sich gegebenenfalls fehlendes Volumen zurückgewinnen. Eine präzise Operationsplanung macht das Ergebnis sehr genau vorhersehbar.

Die OP

Da eine Brust hauptsächlich aus Drüsen und Fettgewebe besteht, wird bei einer Brustverkleinerung dieses Gewebe reduziert und neu geformt. Die Brustwarzen werden in die gewünschte Höhe verlagert und eingenäht. Ähnlich verläuft der Eingriff bei der Bruststraffung, die bei einem Missverhältnis zwischen Hautmantel und dem inneren Drüsen- und Fettgewebe zum Einsatz kommt. Zwischen beiden liegen oft nur wenige Gramm Unterschied. Brustverkleinerung und Bruststraffung erfolgen mit weitgehend identischen Schnittführungen. Die gängigsten:

  • Peri-Areolare Technik: Der Chirurg setzt einen runden Schnitt - einem O gleich - um den Brustwarzenhof (medizinisch: Areola), reduziert (strafft) den Hautmantel und näht die Brustwarze neu ein. Eignet sich für moderate Straffungen.
  • Ausschließliche Senkrechteschnittführung: Bei dieser narbensparenden Methode verläuft der Schnitt rund um die Brustwarze und zieht sich dann als senkrechte Naht nach unten. Diese Technik wird bei uns ausschließlich angewendet bis hin zu Gigantomastien bei einem Resektionsgewicht bis zu 2,5 kg und einem Mammilenjugulumabstand von ca. 60 cm. Der Gewebeblock wird entweder cranial, medial oder durch eigene Modifikation durch die Technik superior-medial verpflanzt. Er eignet sich für Verkleinerungen bis zu 500 g. Die Fachärzte der Mang Medical One wenden diese Technik bevorzugt an - da sie in der Regel zu einer schnellen Erholung führt und Narben vermeidet. Diese verlaufen rings um den Warzenhof und enden in einer senkrechten Linie an der Brustumschlagfalte. Die Empfindungsfähigkeit bleibt normalerweise erhalten.

Nach der Operation der Brustverkleinerung / Bruststraffung werden Drainageschläuche (zum Abfluss von Blut und Sekret) gelegt, die aber spätestens nach zwei Tagen wieder entfernt werden. Weiter wird ein komprimierender Verband angelegt, der für etwa drei Wochen zu tragen ist.

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