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News
Jetzt schon vormerken: Die Lasersaison im Herbst 2010/2011
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich nun für die kommenden Herbstmonate einen Termin geben zu lassen, um sich für eine sorgenfreie Lasersaison 2010/2011 vorzubereiten.
Nach 6 - 8 Behandlungen mit unsere
DGPRÄC Laser Kurs in Merheim
Die Abteilung für Plastische Chirurgie bot am 10. Juni 2010 ein Fortbildungsseminar im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie für Plastische Chirurgen in der Weiterbildung an. Unter dem The
Abendsprechstunde
Um unseren Service zu erweitern bieten wir Ihnen ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 13 Uhr bis 20 Uhr eine private Abendsprechstunde an.
Hauttumore im Gesicht
Hauttumoren sind eine häufige Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftreten können. Die zunehmende UV-Exposition hat in den letzten Jahren zu einem sprunghaften Anstieg von bösartigen Hauttumoren (Basaliome, Plattenzellkarzinome oder Melanome) geführt, die ein rasches chirurgisches Eingreifen erforderlich machen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Hautärzten erlaubt es uns, die durch Probeentnahmen diagnostizierten Tumoren nach onkologischen Gesichtspunkten sachgerecht zu behandeln.
In den meisten Fällen wenden wir die zweizeitige Vorgehensweise an: Zunächst wird der gesamte Tumor operativ entfernt. Der dadurch entstandene Defekt wird mit einer temporären Wunddeckung verschlossen, bis die Gewebeuntersuchung eine einwandfreie Tumorentfernung histologisch bestätigt. Dies dauert in den meisten Fällen 1 bis 2 Tage. Sollten noch mikroskopische Reste des Tumors verbleiben, kommt es zu einer Nachresektion ? die weitere Entfernung einiger Millimeter Haut, um eine komplette Tumorentfernung zu gewährleisten. Danach wird der Defekt unter Beachtung der funktionellen und ästhetischen Wiederherstellung der Körperoberfläche verschlossen. Dabei können wir auf unsere breite Erfahrung mit speziellen operativen Verfahren zurückgreifen, um individuell die besten Ergebnisse zur Wiederherstellung zu erlangen. Die am häufigsten angewandten Methoden in diesem anatomischen Gebiet sind der Primärverschluss, eine Vollhauttransplantation oder eine lokale Verschiebelappenplastik.
Weichteiltumore am gesamten Körper
Weichteiltumoren werden als Verdickungen, die unter der Haut liegen, ertastet. Patienten werden zu uns überwiesen, um gegebenenfalls weitere Diagnostiken durchzuführen und die Tumoren operativ zu entfernen.
Die Diagnose kann oft klinisch erfolgen, wenn es sich um gutartige Tumoren wie Lipome oder Zysten handelt. Diese werden dann operativ entfernt und die Wunde primär verschlossen. Je nach Befund können jedoch weitere Untersuchungen vor der operativen Entfernung notwendig sein. Bei größeren Tumoren (z.B. Sarkome) kann eine Kernspintomographie (MRT) die Diagnose bestätigen und die Ausdehnung des Tumors in die Tiefe und andere Strukturen aufzeigen. Eine Computertomographie kann bei Knochenbeteiligung hilfreich sein. Bei unklaren Befunden empfiehlt sich die so genannte Inzisionsbiopsie, bei der ein kleiner Anteil des Tumors zur feingeweblichen Untersuchung entfernt und zur pathologischen Untersuchung eingesandt wird.
Die dadurch gewonnenen Informationen helfen uns, präoperative Planungen für die beste operative Behandlung durchzuführen. Dies ist wichtig, da in seltenen Fällen wichtige funktionelle Strukturen beteiligt sind, die möglichst erhalten werden müssen. Eine Entfernung im Gesunden ist bei gutartigen Tumoren ausreichend, ein Sicherheitsabstand ist bei bösartigen Tumoren unabdingbar, um mikroskopische Ausläufer zu erfassen und zu entfernen. Bei bösartigen Tumoren kann vor der Entfernung des Tumors eine Vorstellung bei den Kollegen der Onkologie stattfinden, um dort eventuelle Zusatztherapien der Strahlentherapie und Chemotherapie mit Spezialisten zu planen.
Eine direkte operative Entfernung mit primärem Haut- und Weichteilverschluss ist bei kleineren gutartigen Tumoren möglich. Bei bösartigen Tumoren führen wir das zweizeitige Vorgehen durch, insbesondere wenn bei der Operation der Sicherheitsabstand nicht klar definiert werden kann. Ein vorübergehender Wundverschluss überbrückt dann die Zeit bis zur Mitteilung des endgültigen Ergebnisses durch den Pathologen. Anschließend erfolgen die Nachresektion im Gesunden und die Deckung des Defektes. Hier wenden wir als Plastische Chirurgen oft besondere Methoden der Gewebeverschiebung oder Gewebetransplantation an, um die betroffene Körperregion so schonend wie möglich funktionell und ästhetisch ansprechend zu rekonstruieren. Diese beinhalten lokale Verschiebeplastiken sowie gestielte und freie Gewebetransplantationen.


