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Gesäß

Po-Implantate / Gesäßstraffung

Ein knackiger, schöner Hintern - wer will ihn nicht? Wer von Natur aus einen kleinen und/oder schlaffen Po hat, dem bringt selbst gezielter Muskelaufbau im Fitnessstudio in den meisten Fälle nicht viel. Abhilfe können Po-Implantate, Gesäßstraffung bzw. ein Eigenfett-Transfer (siehe Eigenfett) schaffen. Beim Eigenfett-Transfer wird das Eigenfett durch Liposuktion (Fettabsaugung) an anderen Körperstellen gewonnen und nach entsprechender Aufbereitung injiziert. Allerdings hat sich diese Methode wegen der schwierigen Vorhersehbarkeit des Endresultates nicht durchgesetzt.

Bei einer Gesäßstraffung wird das überflüssige Fett- und Bindegewebe reduziert und neu geformt (siehe auch Oberamstraffung/ Bauchdeckenstraffung). Um ein Gesäß à la Jennifer Lopez oder Brad Pitt zu bekommen, eignen sich vor allem Po-Implantate. Silikon-Implantate in verschiedenen Formen und Größen sowie spezielle Operationstechniken machen es möglich, das fehlende Volumen zu ersetzen und den Po entsprechend symmetrisch zu modellieren. Die Implantate sind nicht tastbar, ermöglichen uneingeschränkte Bewegungsabläufe und bieten ein völlig natürliches Sitzgefühl.


Die OP
Unter Vollnarkose wird an der Innenseite der vertikalen Po-Falte ein kleiner Schnitt von etwa fünf Zentimeter Länge gemacht. So liegen die Narben im Verborgenen. Unter dem Gesäßmuskel (Glutaeus) werden links und rechts zwei Taschen herausgearbeitet, in welche die Silikonimplantate anschließend eingeführt werden. Die Implantate sind mit einem hochvernetzten Silikon-Gel gefüllt, das selbst im Fall eines Risses der Hülle nicht auslaufen kann (siehe auch Brust-Vergrößerung). Es werden Wunddrainagen gelegt, damit Blut und Serum abfließen können. Weiter wird eine Kompressionshose angelegt. Da das Implantat nicht auf dem Sitzbein liegt, macht das Sitzen später keine Probleme.

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