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News

Jetzt schon vormerken: Die Lasersaison im Herbst 2010/2011

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich nun für die kommenden Herbstmonate einen Termin geben zu lassen, um sich für eine sorgenfreie Lasersaison 2010/2011 vorzubereiten.

Nach 6 - 8 Behandlungen mit unsere

DGPRÄC Laser Kurs in Merheim

Die Abteilung für Plastische Chirurgie bot am 10. Juni 2010 ein Fortbildungsseminar im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie für Plastische Chirurgen in der Weiterbildung an. Unter dem The

Abendsprechstunde

Um unseren Service zu erweitern bieten wir Ihnen ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 13 Uhr bis 20 Uhr eine private Abendsprechstunde an.

Verbrennungschirurgie

Die Verbrennung ist eine Schädigung durch übermäßige Hitzeeinwirkung. Diese kann durch heiße Flüssigkeiten (Verbrühung), Dämpfe oder Gase, Flammeneinwirkung und Explosionen, starke Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand), elektrischen Strom oder Reibung entstehen.

Bei der Verbrennung werden primär Haut und Schleimhaut geschädigt, sie kann aber auch tiefere Gewebsschichten betreffen. Die sog. Kälteverbrennung, eine Sonderform der Erfrierung verursacht vergleichbare Schäden.

Eine Verbrennungsverletzung, die ein bestimmtes Maß überschreitet, bedarf unverzüglicher ärztlicher Behandlung durch einen Spezialisten, da sie hat für den betroffenen Organismus nicht nur örtlich begrenzte Konsequenzen hat sondern es auch zu gravierenden Sekundärfolgen wie einem Kreislaufschock und entzündlichen Allgemeinreaktionen des Körpers (SIRS, Sepsis) kommen kann. Es kann zum lebensbedrohlichen Funktionsverlust anfänglich unbeteiligter Organe (z. B. akutes Nierenversagen) kommen.

Spezialisten unseres Teams stehen rund um die Uhr zur Behandlung akuter Brandverletzungen zur Verfügung. Verbrennungskrankheiten aller Schweregrade werden an der unserer Klinik für Schwerbrandverletzte behandelt.

Einteilung der Verbrennungsgrade

Grad I:
Rötung und leichte Schwellungen der Haut, Schmerzen, oberflächliche Hautschichten betroffen,  vollständig reversibel.

Grad II:
Blasenbildung, starke Schmerzen
a: Tiefe Hautschichten noch intakt, narbenlose Heilung
b: Auch die tiefen Hautschichten sind mitbetroffen, Abheilung mit Narbenbildung

Grad III:
Lederartige Hautbeschaffenheit, keine Schmerzen, da die Nervenenden zerstört sind. Vollständige Zerstörung der Haut bis in das Unterhautgewebe, irreversible Schädigung.

Grad IV:
Verkohlung, keine Schmerzen, alle Hautschichten und darunterliegende Gewebe, wie z. B. Muskeln oder Knochen sind betroffen, irreversible Schädigung.

Behandlungsablauf

Bei tieferen Verbrennungen, also Grad 2 b oder tiefer, wo eine spontane Hautregeneration nicht zu erwarten ist, sollte möglichst früh mit der operativen Versorgung der verbrannten Areale begonnen werden. Hierbei wird das tote Gewebe abgetragen und ein geeigneter Wundgrund geschaffen. Im günstigsten Fall können diese Stellen direkt mit eigener Haut gedeckt werden. Es wird sogenannte Spalthaut von einem gesunden Hautareal entnommen und meistens gitterförmig aufgedehnt, um eine Vergrößerung des Transplantates zu erreichen. Dieses Meshgraft wird dann auf die Wunden transplantiert. Die Entnahmestellen heilen in der Regel problemlos ab. Wenn eine endgültige Versorgung der Wunden zum Operationszeitpunkt nicht möglich ist, kommt ein temporäres Hautersatzverfahren zum Einsatz, um einen Wundverschluss zu erreichen. Dabei werden Fremdhaut oder moderne Hautersatzprodukte verwendet.

Steht eine genügend große Fläche zur Spalthautentnahme nicht zur Verfügung, besteht die Möglichkeit, dem Patienten ein kleines Stück Haut zu entnehmen, die dann im Labor vermehrt wird. Mit der sogenannten autologen Keratinozytentransplantation können große Wundflächen gedeckt werden.

Die neue oder transplantierte Haut ist häufig empfindlich gegenüber Belastungen, kann Verfärbungen aufweisen oder sich im Laufe von Monaten und Jahren zu störenden Narben zusammenziehen und Kontrakturen ausbilden. Nicht selten sind im Verlauf Korrekturoperationen erforderlich. Hierzu stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Unter anderem kommen sogenannte Auflösungsplastiken (Z-Plastiken), spezielle Hautlappentransplantationen, Aufdehnungsmethoden (Hautexpander) oder ästhetische Eingriffe zur Anwendung.

Für spezielle Fragen stehen wir Ihnen in unseren Sprechstunden gerne beratend zur Verfügung.

"Verbrennungsmedizin vom Unfallort bis zur Rehabilitation" Herausgeber: F. Wappler und G. Spilker